Politische Soziologie sozialer Ungleichheit
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Das Ende des Kapitalismus?

15420 - Übung

Joris Steg

 

Blockveranstaltung

Konradstr. 6

Mo. 24.04.2017, 12-14 Uhr c.t., 208

Fr. 14.07.2017, 10-18 Uhr c.t., 309

Sa. 15.07.2017, 10-14 Uhr c.t., 309

Fr. 28.07.2017, 10-18 Uhr c.t., 309

Sa. 29.07.2017, 10-14 Uhr c.t., 309

 

Alles hat ein Ende – nur der Kapitalismus hat viele. Der Untergang des Kapitalismus wurde schon oft ausgerufen. Bereits seit seiner Entstehung wird über sein nahendes Ende spekuliert – sei es als krisenhafter Zusammenbruch oder als Niedergang aufgrund seines eigenen Erfolges. Der Untergang des Kapitalismus wurde in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht nur von marxistischen Theoretikern prognostiziert, auch nicht-marxistische Kapitalismustheoretiker wie Joseph A. Schumpeter oder John M. Keynes haben das Ende des Kapitalismus vorausgesagt. Seit Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2007ff. wird die Frage über das Ende des Kapitalismus wieder vermehrt diskutiert. Die Übung befasst sich mit klassischen und zeitgenössischen Diskussionen über das Ende des Kapitalismus. Erleben wir derzeit die finale Phase des Kapitalismus? Sollte der Kapitalismus untergehen, auf welche Weise wird dies geschehen? Als katastrophisch-krisenhafter Zusammenbruch als langfristig-evolutionäres Absterben? Oder aber erweist sich der Kapitalismus aller Untergangsszenarien zum Trotz abermals als enorm stabiles System und geht vitaler denn je aus der aktuellen Krise hervor?

Literatur

  • Mason, Paul (2016): Postkapitalismus. Grundrisse einer kommenden Ökonomie. Berlin.
  • Harvey, David (2015): Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus. Berlin.
  • Streeck, Wolfgang (2014): How Will Capitalism End? In: New Left Review Nr. 87/2014, S. 35-64.
  • Wallerstein, Immanuel et al. (2014): Stirbt der Kapitalismus? Fünf Szenarien für das 21. Jahrhundert. Frankfurt a.M./ New York.
  • Leibiger, Jürgen (2013): Die Akkumulation des Kapitals: Vor dem finalen Crash? Rosa Luxemburg Stiftung. Berlin.

Bemerkung

Anwesenheitspflicht in der 1. Veranstaltungsstunde! Sollten Sie aus triftigen Gründen nicht teilnehmen können, so informieren Sie den/die Dozenten/Dozentin rechtzeitig. Unentschuldigtes Fehlen in der 1. Veranstaltungsstunde bedeutet automatisch den Verlust des Kursplatzes.

Voraussetzungen

  • regelmäßige und aktive Teilnahme
  • kontinuierliche Lektüre der Literatur

Leistungsnachweis

  • Referat
  • Hausarbeit
  • 6 ECTS